Mittwoch, 9. Juni 2010
Durch das Swaziland nach Clarens
Von Cape Vidal ging es dann in Richtung Swaziland. Nachdem wir uns wirklich den kleinsten Grenzübergang, in mitten von lauter Zuckerrohr-Plantagen und eigentlich im Nirgendwo, ausgesucht haben, fuhren wir über eine ungeteerte Strasse durch das erschreckend ärmlich aussehende Swaziland. Leider gibt es dort ausser Armut nicht viel zu sehen, so dass wir uns entschlossen nur den südlichen Teil des Landes zu durchqueren. Ein längerer Aufenthalt ist in unserem letzten Trip Ende August geplant.



Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit sind wir auf eine deutsche Siedlung gestossen, wo die Städte Lüneburg, Wittenberg und Braunschweig hiessen.
In einem netten Bed and Breakfast sprachen die Besitzer dann sogar deutsch mit uns. Nach einem romantischen Abendessen entspannten wir uns bei einem heissen Bad.
Am nächsten Tag wollten wir nach Wakkerstroom fahren, da der Ort uns empfohlen wurde. Nach 3,5 Stunden Fahrt mit einer maximalen Geschwindigkeit von 30 km/h kamen wir endlich an. Wir konnten nicht schneller fahren, da die Strassenverhältnisse es nicht zuliessen und wir schon 3 Steinschläge in der Windschutzscheibe hatten.
Nach einer Tapaspause ging es weiter in ein laut Reiseführer wunderschönes Tal. Wir kamen leider erst im Dunkeln an und sind in riesiges Township reingefahren. Da es dort keine Schilder mehr gab mussten wir nach 30km auf dem gleichen Weg wieder zurück fahren. Völlig genervt suchten wir uns eine Unterkunft, leider war es dafür schon zu spät und wir haben in der Nähe der Drakensberge im Auto übernachtet. Es war nicht nur sehr unbequem, wir hatten auch Minusgrade.

Nach der schlimmsten Nacht konnte es in Clarens nur besser werden. Nach einem gehaltvollen Frühstück (Toast mit einem Berg Hackfleich und Spiegelei obendrauf) in dem niedlichen Ort ging es zum Quad fahren. Wir waren nur zu zweit und es hat riesen Spaß gemacht.



Am Abend mussten wir, weil es keine Heizung gab, ein Feuer in unserem „Kamin“ machen. Damit war unsere Reise auch schon beendet und wir mussten zurück nach Bloemfontein. Wir freuen uns schon sehr auf Mitte August, denn da starten wir unseren 5 wöchigen Trip durchs Land.

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