Mittwoch, 23. Juni 2010
Auf der Jagd
Das letzte Wochenende verbrachten wir in Northern Cape und zwar ca. 80 km nord-westlich von Kimberly. Kimberly ist für das größte von Hand gegrabene Loch der Welt bekannt in welchem Diamanten geschürft wurden.
Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind mit der Gastfamilie von der wir eingeladen wurden, Tobias und Robbin hingefahren. Nach der Besichtigung gab es dann noch einen Film über die Historie und eine Eisenbahnfahrt durch Kimberly.



Nach 1,5 Stunden weiterer Fahrt über staubige Sandstraßen kamen wir dann auf der Farm der Gastfamilie Kotze an. Als erstes fuhren wir zu den Männern die sich auf der Jagd befanden und schon die ersten zwei Springböcke geschossen hatten. Die Leber wurde zu einer Art Wurst verarbeitet und gleich vor Ort gegrillt und verspeist.

In der Nacht mussten wir dann selber ran. Das Ziel war eine Mischung aus Känguruh und Hase, genannt Spring Hare. Da diese sehr flink sind werden sie erst mit dem Buggy (Art PickUp) verfolgt und dann von Hand gefangen. Leider waren wir auf dem unwegsamen Gelände etwas zu langsam und Manuel ist es einmal in ein Loch und einmal in einen Dornenbusch gefallen. Doch Dank der Hilfe von Whisky dem Jagdhund haben wir einen erwischt.



Am nächsten Tag haben wir gleich nach dem Aufstehen die Umgebung der Farm inspiziert und alles mögliche wie z.B. Stacheln eines Stachelschweins gefunden. Danach durften wir auf dem einzigen Pferd noch etwas reiten und auch dieses mal war es für manche das erste Mal.

Der Abschied und die Rückkehr nach Bloemfontein fiel nach der Gastfreundschaft der Familie wirklich schwer und wir hoffen sie wieder besuchen zu können.

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