Mittwoch, 15. September 2010
Botswana und Simbabwe
Von songokum um 17:45 Uhr
Wie schon bereits gesagt warteten wir auf unseren Flug über das Okavango Delta. Nachdem wir beim Flugplatz in Maun mehrere Unternehmen angesprochen hatten, fanden wir letztendlich einen bei Kavango Air. Das kleine Propellerflugzeug welches insgesamt 5 Personen fasst startete um 15:00 Uhr da man nachmittags am meisten Tiere sehen konnte. Die Landschaft ist wirklich bemerkenswert, es wechseln sich Seen mit Flüssen, Sümpfen oder kleine Steppeninseln ab auf welche dann Elefanten, Giraffen, Zebras, Flusspferde und Antilopen zu sehen sind. Leider hat uns das Auf-und-Ab der kleinen Schuhschachtel etwas zugesetzt und uns beiden wurde schlecht. Wir haben es dann aber ohne größere Missgeschicke überstanden und sind heil gelandet.
Das Backpacker in Maun war wirklich toll, wir konnten auf chilligen Sofas direkt am Wasser unter einem riesigen Baum sitzen. Eine offene Bar mit hauptsächlich einheimischen Gästen sorgte für das passende Getränk. Auch die Duschen und Toiletten die nur von Bambuszäunen, welche von Pflanzen überwuchert waren, umgeben sind sorgten für tolles Flair.
Nächste Station hieß für uns dann Kasane im Nordosten des Landes. Nachdem uns ein Polizist obwohl wir zu schnell waren nochmal davon kommen lies kamen wir an einem kleinen Campingplatz am Chobe an. Die Nacht hatte es noch in sich, als von einer Gruppe Elefanten die durch den Fluß gingen, einer in das Camp verirrte. Da wir nah am Wasser gezeltet hatten lief der Elefant genau an unserem Zelt entlang, was wir erst gar nicht so mitbekamen. Erst unsere Nachbarn die uns zuriefen wir sollen aus dem Zelt raus kommen, da wäre ein Elefant, machte uns darauf aufmerksam.
Am nächsten Morgen ging es nach Simbabwe zu den Victoria Falls. Als wir mal wieder einen neuen Stempel in unserem Reisepass hatten, dauerte es noch ca. 1 Stunde. Der Eintritt von saftigen 25 Euro pro Person in den Nationalpark hat sich aber gelohnt, denn die Fälle sind gigantisch. Nach ca 1 km kommt man an den Main Falls an, welche so stark 100m in eine Schlucht herunter donnern, dass die Gischt so weit in die Himmel aufsteigt um dort wieder als Regen herunter zu prasseln.
Unglaublich!!
Nachdem wir ein paar Stunden dem Wasser zuschauten, machten wir uns auf den Weg zurück zu unserem Abholpunkt. Leider mussten wir noch ca. 2km laufen und wir bekamen mit, dass Simbabwe im Gegensatz zu den anderen Ländern unsicherer ist. Kaum sind wir aus dem Park raus, kam einer von der Polizei, welcher uns bis zu unserem Ziel begleitete. Unterwegs sah man auch Banden welche schon auf uns Touristen gewartet hatten. Wir waren froh 2 Stunden später in Botswana auf „sicherem“ Boden zu sein.
Nach einer langen Fahrt in den Süden übernachteten wir noch einmal, bis wir die Grenze nach Südafrika wieder übertraten. Nun ruhen wir uns noch etwas aus, bevor es morgen nach Jo'Burg geht wo wir unsere letzten 2 Tage verbringen werden.
Das Backpacker in Maun war wirklich toll, wir konnten auf chilligen Sofas direkt am Wasser unter einem riesigen Baum sitzen. Eine offene Bar mit hauptsächlich einheimischen Gästen sorgte für das passende Getränk. Auch die Duschen und Toiletten die nur von Bambuszäunen, welche von Pflanzen überwuchert waren, umgeben sind sorgten für tolles Flair.
Nächste Station hieß für uns dann Kasane im Nordosten des Landes. Nachdem uns ein Polizist obwohl wir zu schnell waren nochmal davon kommen lies kamen wir an einem kleinen Campingplatz am Chobe an. Die Nacht hatte es noch in sich, als von einer Gruppe Elefanten die durch den Fluß gingen, einer in das Camp verirrte. Da wir nah am Wasser gezeltet hatten lief der Elefant genau an unserem Zelt entlang, was wir erst gar nicht so mitbekamen. Erst unsere Nachbarn die uns zuriefen wir sollen aus dem Zelt raus kommen, da wäre ein Elefant, machte uns darauf aufmerksam.
Am nächsten Morgen ging es nach Simbabwe zu den Victoria Falls. Als wir mal wieder einen neuen Stempel in unserem Reisepass hatten, dauerte es noch ca. 1 Stunde. Der Eintritt von saftigen 25 Euro pro Person in den Nationalpark hat sich aber gelohnt, denn die Fälle sind gigantisch. Nach ca 1 km kommt man an den Main Falls an, welche so stark 100m in eine Schlucht herunter donnern, dass die Gischt so weit in die Himmel aufsteigt um dort wieder als Regen herunter zu prasseln.
Unglaublich!!
Nachdem wir ein paar Stunden dem Wasser zuschauten, machten wir uns auf den Weg zurück zu unserem Abholpunkt. Leider mussten wir noch ca. 2km laufen und wir bekamen mit, dass Simbabwe im Gegensatz zu den anderen Ländern unsicherer ist. Kaum sind wir aus dem Park raus, kam einer von der Polizei, welcher uns bis zu unserem Ziel begleitete. Unterwegs sah man auch Banden welche schon auf uns Touristen gewartet hatten. Wir waren froh 2 Stunden später in Botswana auf „sicherem“ Boden zu sein.
Nach einer langen Fahrt in den Süden übernachteten wir noch einmal, bis wir die Grenze nach Südafrika wieder übertraten. Nun ruhen wir uns noch etwas aus, bevor es morgen nach Jo'Burg geht wo wir unsere letzten 2 Tage verbringen werden.
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Mittwoch, 8. September 2010
Namibia
Von songokum um 20:43 Uhr
Nachdem wir von Kapstadt durch den Westen in Richtung Namibia aufgebrochen sind durchquerten wir das Namaqualand. Normalerweise ist es bekannt für seine Blumenfelder im Frühling. Leider gibt es alle 7 Jahre eine trockene Periode wo sie nicht so stark zu sehen sind und natürlich haben wir diese Zeit erwischt. Wir hatten unsere letzte südafrikanische
Nacht dann noch in Springbock verbracht bevor es hieß Hello Namibia!!!
Der erste Spot den wir besichtitigen wollten war der Fish River Canyon. Leider gibt es dorthin nur eine Dirtroad was uns die Fahrt mit unserem kleinen Hyundai Atos etwas erschwerte. Es hat sich aber gelohnt, da die Aussicht phänomenal war. Etliche Stunden später kamen wir an der Küste in Lüderitz an. Von hier aus besuchten wir die vom Sand verschlungene Geisterstadt Kolmanskuppe und den Dias Point an dem sich viele Delphine und Robben tummelten. Da wir uns in dem Diamanten Sperrgebiet befanden hatten wir natürlich immer Ausschau nach etwas funkelndem gehalten, leider haben nichts gefunden, bzw. würden wir das eh nicht verraten :D.
Von dort aus ging es zu den roten Sanddünen von Sossusvlei. Unterwegs sahen wir ca. 100 Wildpferde die sich an einer Wasserstelle erfrischten. Nach einmal zelten in der Wüste, wo Oryxantilopen und Hyänen neben unserem Zelt umherschlichen, konnten wir den Sonnenaufgang mit dem faszinierenden Licht auf dem roten Wüstensand sehen. Mitten in der Wüste liegt das Death Valley, dort befinden sich wenige abgestorbene Bäume in einem ausgetrockneten Flussbett, was sehr unheimlich ausgesehen hat.
Leider wurden die Straßen immer schlechter wodurch es nicht verwunderlich war, dass wir auf der weiteren Strecke zur Hauptstadt Windhoek einen Platten bekamen. Außerdem war unser Auto von oben bis unten und bis in die kleinste Ritze voller Staub. Wir schleppten uns dann mit dem Ersatzreifen zu der Familie eines Freundes aus Bloemfontein wo wir zwei Nächte bleiben durften. In Windhoek sahen wir dann ein paas Himbas aus dem Norden des Landes und konnten uns von der 2500km langen Fahrt erholen. Nun sind wir nach weiteren 900km in Maun, Botswana am Okavango Delta angekommen und warten auf unseren Rundflug über das Delta. Wir werden euch dann über unsere Erlebnisse in Botswana und Simbabwe berichten.
Nacht dann noch in Springbock verbracht bevor es hieß Hello Namibia!!!
Der erste Spot den wir besichtitigen wollten war der Fish River Canyon. Leider gibt es dorthin nur eine Dirtroad was uns die Fahrt mit unserem kleinen Hyundai Atos etwas erschwerte. Es hat sich aber gelohnt, da die Aussicht phänomenal war. Etliche Stunden später kamen wir an der Küste in Lüderitz an. Von hier aus besuchten wir die vom Sand verschlungene Geisterstadt Kolmanskuppe und den Dias Point an dem sich viele Delphine und Robben tummelten. Da wir uns in dem Diamanten Sperrgebiet befanden hatten wir natürlich immer Ausschau nach etwas funkelndem gehalten, leider haben nichts gefunden, bzw. würden wir das eh nicht verraten :D.
Von dort aus ging es zu den roten Sanddünen von Sossusvlei. Unterwegs sahen wir ca. 100 Wildpferde die sich an einer Wasserstelle erfrischten. Nach einmal zelten in der Wüste, wo Oryxantilopen und Hyänen neben unserem Zelt umherschlichen, konnten wir den Sonnenaufgang mit dem faszinierenden Licht auf dem roten Wüstensand sehen. Mitten in der Wüste liegt das Death Valley, dort befinden sich wenige abgestorbene Bäume in einem ausgetrockneten Flussbett, was sehr unheimlich ausgesehen hat.
Leider wurden die Straßen immer schlechter wodurch es nicht verwunderlich war, dass wir auf der weiteren Strecke zur Hauptstadt Windhoek einen Platten bekamen. Außerdem war unser Auto von oben bis unten und bis in die kleinste Ritze voller Staub. Wir schleppten uns dann mit dem Ersatzreifen zu der Familie eines Freundes aus Bloemfontein wo wir zwei Nächte bleiben durften. In Windhoek sahen wir dann ein paas Himbas aus dem Norden des Landes und konnten uns von der 2500km langen Fahrt erholen. Nun sind wir nach weiteren 900km in Maun, Botswana am Okavango Delta angekommen und warten auf unseren Rundflug über das Delta. Wir werden euch dann über unsere Erlebnisse in Botswana und Simbabwe berichten.
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Dienstag, 31. August 2010
Auf dem Weg nach Kapstadt
Von songokum um 22:45 Uhr
Kurz bevor wir jetzt über die Grenze von Namibia und Botswana gehen, wollten wir uns nochmal melden und von den letzten paar Wochen berichten.
Nachdem wir Durban besichtigt haben ging es weiter in den Addo Elefant Park und Port Elizabeth. In dem Park gab es natürlich viele Elefanten, aber das Highlight für uns war der Pillendreher. Wir konnten den großen schwarze Käfer zugucken wie er seinen großen Kotball gerollt hat. Es war sehr faszinierend. Außerdem haben wir diesmal noch viele andere Tiere gesehen, als in den anderen Parks- z.B. die rote Wildkatze, Leopardenschildkröten und Mangusten. Entlang der Garden Route haben wir eine der schönsten Buchten in Südafrika besucht: Stormriver Mouth. Es war wie ein kleines Paradies Strand und Dschungel vereint. Wir konnten über eine 70m lange Hängebrücke gehen und dann auf der einen Seite sehen wie der Fluss in den Bergen verschwindet und auf der anderen Seite den Indischen Ozean.
Das Interesse an Austern hat uns dann nach Knysna gelockt, dort konnten wir für 3, 50 € 8 vor der Küste gefangene Austern probieren. Auf dem Weg nach Hermanus fuhren wir in den De Hoop Nationalpark und haben dort riesige weiße Sanddünen gesehen und den Buntbock, den es nur noch dort gibt.
In Hermanus (kurz vor Kapstadt) angekommen verbrachten wir insgesamt 3 Tage damit stundenlang die Wale, Delphine und Robben vom Felsen aus zu beobachten.
Außerdem haben wir einen Tagesausflug zur südlichsten Spitze Afrikas unternommen, Cape Aghulas. Dort treffen der Indische Ozean vom Osten des Landes auf den Atlantischen Ozean vom Westen des Landes zusammen.
Dann ging es endlich nach Kapstadt. Von der bisher schönsten Stadt in Südafrika erkundigten wir das Kap der Guten Hoffnung und schauten vom Cape Point auf das am Horizont verschwindende Meer. Am Tag darauf stiegen wir auf den Tafelberg, welcher doch stattliche 1000 Höhenmeter Unterschied abverlangte. Gezwungenermaßen mussten wir auch wieder runter laufen, weil die Seilbahn an einem Sonntag und zudem noch ein wunderschön sonniger Tag geschlossen hatte. Aber der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt, denn es war eine atemberaubende Aussicht. Leider hatten wir 2 Tage danach noch einen spürbaren Muskelkater.
Natürlich mussten wir heute in Stellenbosch auch eine Weinprobe mitmachen und sind völlig besoffen wieder raus gekommen ;-).
Wir melden uns dann hoffentlich bald aus Namibia und den ersten Wüstenbildern!!
Nachdem wir Durban besichtigt haben ging es weiter in den Addo Elefant Park und Port Elizabeth. In dem Park gab es natürlich viele Elefanten, aber das Highlight für uns war der Pillendreher. Wir konnten den großen schwarze Käfer zugucken wie er seinen großen Kotball gerollt hat. Es war sehr faszinierend. Außerdem haben wir diesmal noch viele andere Tiere gesehen, als in den anderen Parks- z.B. die rote Wildkatze, Leopardenschildkröten und Mangusten. Entlang der Garden Route haben wir eine der schönsten Buchten in Südafrika besucht: Stormriver Mouth. Es war wie ein kleines Paradies Strand und Dschungel vereint. Wir konnten über eine 70m lange Hängebrücke gehen und dann auf der einen Seite sehen wie der Fluss in den Bergen verschwindet und auf der anderen Seite den Indischen Ozean.
Das Interesse an Austern hat uns dann nach Knysna gelockt, dort konnten wir für 3, 50 € 8 vor der Küste gefangene Austern probieren. Auf dem Weg nach Hermanus fuhren wir in den De Hoop Nationalpark und haben dort riesige weiße Sanddünen gesehen und den Buntbock, den es nur noch dort gibt.
In Hermanus (kurz vor Kapstadt) angekommen verbrachten wir insgesamt 3 Tage damit stundenlang die Wale, Delphine und Robben vom Felsen aus zu beobachten.
Außerdem haben wir einen Tagesausflug zur südlichsten Spitze Afrikas unternommen, Cape Aghulas. Dort treffen der Indische Ozean vom Osten des Landes auf den Atlantischen Ozean vom Westen des Landes zusammen.
Dann ging es endlich nach Kapstadt. Von der bisher schönsten Stadt in Südafrika erkundigten wir das Kap der Guten Hoffnung und schauten vom Cape Point auf das am Horizont verschwindende Meer. Am Tag darauf stiegen wir auf den Tafelberg, welcher doch stattliche 1000 Höhenmeter Unterschied abverlangte. Gezwungenermaßen mussten wir auch wieder runter laufen, weil die Seilbahn an einem Sonntag und zudem noch ein wunderschön sonniger Tag geschlossen hatte. Aber der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt, denn es war eine atemberaubende Aussicht. Leider hatten wir 2 Tage danach noch einen spürbaren Muskelkater.
Natürlich mussten wir heute in Stellenbosch auch eine Weinprobe mitmachen und sind völlig besoffen wieder raus gekommen ;-).
Wir melden uns dann hoffentlich bald aus Namibia und den ersten Wüstenbildern!!
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Mittwoch, 18. August 2010
Unsere Big Five
Von songokum um 00:20 Uhr
Von Bloemfontein aus ging es für uns in die Hauptstadt Pretoria. Dies war für uns aber nur ein Zwischenstop auf dem Weg zum Makalai Game Reserve an dem Krüger Nationalpark.
Als wir dort ankamen erwartete uns schon die Erste von sechs Pirschfahrten (1. um 6:30-9Uhr, 2. um 16:30-19 Uhr). Bei den Pirschfahrten waren immer ein Ranger und ein Spurenleser dabei. Am ersten Abend sahen wir gleich 2 Geparden und nachdem wir dann nach einem 3-Gänge Abendessen in unsere Lodge gebracht wurden, prasselte dort bereits ein Feuer im Kamin.
Am nächsten Tag sahen wir dann eine Gruppe Löwen und eine Herde junger Elefanten. Keine der Pirschfahrten war langweilig, da wir bei den nächsten eine Familie Nashörner, eine Herde Büffel und sogar ein Leopard beim Verspeisen eines Impalas gesehen haben.
Ein Highlight war zudem das Wasserloch direkt vor unserem Balkon an welchem wir Elefanten und allerlei weiterer Tiere wie z.B. Nyala beim Fressen beobachten konnten.
Dank der tollen Ranger, die mit uns die Safaritouren machten, konnten wir alle der Big Five von Nahem betrachten.
Durch das Swaziland ging es dann zum Ithala Game Reserve. Die Landschaft war komplett anders wie im Krüger. Lange weite Steppen verschafften uns atemberaubende Ausblicke und weitere Tierarten wie z.B. Tsessebe, welches die schnellste Antilope Südafrikas ist.
Nach einer eigenständigen Wanderung zu dem Berggipfel in der Nähe des Camps konnten wir den Park in seiner ganzen Größe bewundern. Das einzig nervige waren die vielen Paviane die nachts auf unserem Dach tobten und tagsüber das Milchpulver klauten.
Im Moment befinden wir uns in Ballito an der Ostküste kurz vor Durban. Bei einem Spaziergang am Strand viel uns eine Menschenmenge auf die bei näherer Betrachtung um etwas herumstand. Das mussten wir uns näher betrachten und entdeckten, dass die Afrikaner mit Macheten und Messern einen ca. 20m langen Wal in kleine Stückchen hackten. Der Gestank war extrem widerlich und wir erfuhren, dass der Wal schon 2 Tage am Strand lag. Die Stücke des Wals werden zu traditioneller Medizin verarbeitet, welche wir nicht unbedingt probieren wollen.
Morgen erkunden wir dann die Stadt Durban.
Bis bald Julia und Manuel
Als wir dort ankamen erwartete uns schon die Erste von sechs Pirschfahrten (1. um 6:30-9Uhr, 2. um 16:30-19 Uhr). Bei den Pirschfahrten waren immer ein Ranger und ein Spurenleser dabei. Am ersten Abend sahen wir gleich 2 Geparden und nachdem wir dann nach einem 3-Gänge Abendessen in unsere Lodge gebracht wurden, prasselte dort bereits ein Feuer im Kamin.
Am nächsten Tag sahen wir dann eine Gruppe Löwen und eine Herde junger Elefanten. Keine der Pirschfahrten war langweilig, da wir bei den nächsten eine Familie Nashörner, eine Herde Büffel und sogar ein Leopard beim Verspeisen eines Impalas gesehen haben.
Ein Highlight war zudem das Wasserloch direkt vor unserem Balkon an welchem wir Elefanten und allerlei weiterer Tiere wie z.B. Nyala beim Fressen beobachten konnten.
Dank der tollen Ranger, die mit uns die Safaritouren machten, konnten wir alle der Big Five von Nahem betrachten.

Durch das Swaziland ging es dann zum Ithala Game Reserve. Die Landschaft war komplett anders wie im Krüger. Lange weite Steppen verschafften uns atemberaubende Ausblicke und weitere Tierarten wie z.B. Tsessebe, welches die schnellste Antilope Südafrikas ist.
Nach einer eigenständigen Wanderung zu dem Berggipfel in der Nähe des Camps konnten wir den Park in seiner ganzen Größe bewundern. Das einzig nervige waren die vielen Paviane die nachts auf unserem Dach tobten und tagsüber das Milchpulver klauten.
Im Moment befinden wir uns in Ballito an der Ostküste kurz vor Durban. Bei einem Spaziergang am Strand viel uns eine Menschenmenge auf die bei näherer Betrachtung um etwas herumstand. Das mussten wir uns näher betrachten und entdeckten, dass die Afrikaner mit Macheten und Messern einen ca. 20m langen Wal in kleine Stückchen hackten. Der Gestank war extrem widerlich und wir erfuhren, dass der Wal schon 2 Tage am Strand lag. Die Stücke des Wals werden zu traditioneller Medizin verarbeitet, welche wir nicht unbedingt probieren wollen.
Morgen erkunden wir dann die Stadt Durban.
Bis bald Julia und Manuel
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